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Medizin & Forschung

Die Forschung ist eine der treibenden Kräfte der Menschheit. Durch sie erschaffen wir neue Wege, lösen globale Probleme und kreieren weltbewegende Veränderungen. Ein grosser Unterstützer dieses Prozesses ist der 3D-Drucker. Er hilft den Forschern nicht nur, kostengünstige Prothesen für jeden Individualfall zu entwerfen, sondern auch Hüftgelenke, Dummies, welche als Patientensimulator bei Ärzten zur Anwendung kommen, Menschenhaut oder sogar Organ-Biomaterie zu drucken.

Modernstes Erfolgsbeispiel des 3D-Druckers in der Forschung ist Lionel. Der 7-jährige Junge kam ohne Unterarm zur Welt und lebt seither mit klobigen Armprothesen, die nicht viel mehr als eine Vortäuschung eines echten Arms sind. Funktionale Prothesen sind sehr kostspielig und werden im Wachstum von der Krankenkasse nicht übernommen. Zusammen mit der My3dWorld wurde für den 7-järhigen jedoch eine Kunststoff-Prothese designt, welche vollständig mit dem 3D-Drucker produziert wurde und deshalb nicht nur individuell an Lionels Wachstumsphasen angepasst werden kann, sondern auch die Herstellungskosten signifikant reduziert. Die farbige Prothese hat einen Materialwert von knapp 10 Franken und bietet den Funktionsumfang von beweglichen Erwachsenenprothesen!

Anwendungen Medizin & Forschung

  • Lebensechte Farbdarstellung
  • Detailtreue
  • Kostengünstige Herstellung
  • Kurze Produktionszeit
  • Vielseitige Einsatzgebiete
  • Variantenvielfalt

Doch es geht noch weiter. Schon heute gibt es Patienten mit einem aus Titan gedrucktem Unterkiefer, massgefertigte Hüftgelenke oder Roboterhänden aus dem 3D-Drucker. Die 3D-Drucktechnologie ist also nicht nur eine geniale Spielerei, sondern besitzt das Potential Leben zu verbessern. Die Forschung beschäftigt sich nicht nur mit dem Drucken menschlicher „Ersatzteile“, sondern auch damit, wie man Organe aus sogenannter Bio-Tinte drucken könnte. Diese Tinte besteht aus zuvor gezüchteten Zellen. Damit könnte es bald möglich sein, ganze Organe mithilfe des Druckers herzustellen und die Gefahr einer Abstossung beim Empfänger zu eliminieren. Das würde die Medizin revolutionieren und könnte Menschenleben retten.

Leider steht diese Technologie noch an den Anfängen. Bis jetzt konnten nur Blutgefässe und Haut gedruckt werden. Beide werden in der Medizin als Transplantate verwendet, doch die Haut wird auch ausserhalb der Medizin genutzt. Gedruckte Haut wird sozusagen als Teststreifen für Make-up-Produkte verwendet und entlastet damit die Tierversuche. Eine weitere Nutzungsmöglichkeit ist die Anfertigung einer Schablone, nach deren Vorbild dann operiert werden kann.

Doch auch Privatpersonen bietet die Kombination aus Medizin und 3D-Druck viele Vorteile: Bei my3Dworld können Sie beispielsweise Ihr noch ungeborenes Baby ausdrucken lassen. So haben Sie nicht nur ein verschwommenes Bild Ihres Kindes, sondern auch einen massstabsgetreuen, dreidimensionalen Ausdruck. Das ist die Kombination aus gewöhnlicher Ultraschalluntersuchung und modernster 3D-Technologie.

my3Dworld hatte bereits die Möglichkeit, an solch einem aussergewöhnlichen Projekt erfolgreich mitzuwirken. Ein Mann, dessen Gesicht bei einem Autounfall entstellt worden war, wollte sein altes Gesicht zurückhaben. Also setzten sich unsere 3D-Artists mit ihm hin und erarbeiteten mit Hilfe alter Fotos ein dreidimensionales Gesichtsmodell und arbeiteten dann die Haut weg, sodass sie am Schluss ein Modell des Schädelknochens samt Kiefer hatten. Dieses Modell wurde ausgedruckt, sodass der verantwortliche Chirurg das Gesicht nach dieser exakten Vorlage richten konnte. Heute sieht der Patient genauso aus wie vor dem Unfall: Er hat sein altes Gesicht zurück. Falls auch Sie ein medizinisches Problem haben und 3D-Druck die Lösung sein könnte oder wenn Sie ganz allgemein an 3D-Druck im Zusammenhang mit Medizin interessiert sind, stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder persönlich im Flaggschiff Store Zürich zur Seite.

Referenzarbeiten Medizin & Forschung

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