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Produktdesign

Der grösste Vorteil des 3D-Druckers ist seine Individualität. Mittels Additiver Fertigung können Kleinstserien und individualisierte Produkte effizient und vergleichbar kostengünstig hergestellt werden. In Kombination mit 3D-Scannern misst Adidas beispielsweise die Füsse der Kunden aus, um danach in einer Speedfacory innert wenigen Stunden den perfekt sitzenden Schuh zu produzieren. Anderseits können sich auch kleine Firmen verwirklichen, indem sie den Start in die Produktion mit einem kleinen Budget und nur wenigen Kunden wagen – der 3D-Drucker ist relativ günstig in der Anschaffung, reagiert flexibel auf Produktveränderungen und Nachfragemengen und hält das Risiko im Vergleich zur Massenanfertigung gering.

Die gleichen Vorzüge, welche dem 3D-Drucker zur ersten Wahl in der Prototypenherstellung erkoren haben, machen ihn auch zum innovativen Werkzeug im Produktdesign: Seine Individualität.

Anwendungen Produktedesign

  • Lebensechte Farbdarstellung
  • Detailtreue
  • Kostengünstige Herstellung
  • Kurze Produktionszeit
  • Vielseitige Einsatzgebiete
  • Variantenvielfalt

Objekte, die mit mittels Additiver Fertigung produziert werden, können persönlich und individuell auf den Kunden zugeschnitten werden. Dabei geht diese Individualität weit über einen Schüsselanhänger mit dem Familiennamen oder ein persönlich verzierten Ring hinaus. In vielen Branchen werden 3D-Drucker eingesetzt, um Produkte auf die Wünsche und Vorstellungen des Kunden abzustimmen. So werden seit einiger Zeit bereits auf die Kopfform des Kunden angepasste Brillengestelle angefertigt. Die Kopfform wird mittels Vermessung und 3D-Scanner digitalisiert, das digitale Abbild des Brillengestells auf den virtuellen Kopf angepasst und das Design nach den Wünschen des Kunden verändert. Die ganz individuelle Brille passt perfekt auf die Nasenwurzel und fügt sich in die Mode des Trägers ein. Die Herstellung der Brille wird mit diesem Verfahren sogar noch erleichtert und verkürzt. Bereits heute gibt es solche individuellen Brillenproduzenten in Zürich, welche die digitalen Brillen über Nacht im Ladenlokal selbst drucken können.

Einer der grössten Sportkleidungshersteller Adidas geht noch einen Schritt weiter: Mit neu errichteten Speedfactorys will Adidas die Herstellung von Sportschuhen revolutionieren. Anstatt Schuhe wie bis anhin im Osten zuhauf zu produzieren und nach Europa zurück zu fliegen, soll die Produktion in Ladennähe auf Anfrage geschehen. Möglich macht das die Additive Fertigung: Lässt der Kunde seine Fusssohlen im Adidas-Ladenlokal ausmessen, bekommt er einige Wochen später die 3D-gedruckte, auf seinen Fuss angepasste Schuhsohle inklusive Schuh zugeschickt. Das Projekt von Adidas befindet sich momentan mit zwei Speedfactorys noch in der Testphase, es sollte jedoch in wenigen Jahren die gesamte Schuhproduktion revolutionieren.

In eine ganz andere Richtung geht die Idee eines anderen Zürcher StartUps. Sie produzieren spezielle Trinkflaschen mit dem 3D-Drucker. Auch wenn hier ein konventionelles Fertigungsverfahren möglich wäre, so minimiert der 3D-Drucker doch das Risiko der Unternehmen: Produziert wird auf Anfrage. Die Investition in einige Drucker war im Verhältnis zu grossen Produktionsmaschinen sehr gering, das Geschäftsfeld ist bei einem allfälligen Flopp der Idee leicht zu wechseln. Wegen des relativ kleinen Absatzes des Unternehmens sind die Stückzahlen, der mit dem 3D-Drucker produzierten Flaschen, geringer, als wenn eine konventionelle Herstellungsmethode gewählt worden wäre. So erlaubt es der 3D-Drucker, klein in eine Branche einzusteigen und Jungunternehmern ihre Ideen zu verwirklichen, ohne grosse Investitionen und Risiken.

Die Vorzüge, welche der 3D-Druck in den einzelnen Branchen bietet, kommen Tag für Tag zum Vorschein. Das Arbeiten mit dem 3D-Drucker steckt noch in den Kinderschuhen, man zieht die Produktion mit dem Drucker oft nicht in seine Überlegungen mit ein. Doch bietet diese neue Technologie viele unumstössliche Vorteile, die in vielen Gebieten eingesetzt oder noch ausgebaut werden könnten.

Haben Sie ein Projekt, bei welchem Sie den Einsatz eines 3D-Druckers besprechen möchten? Rufen Sie uns an oder kommen Sie bei uns in Zürich im Flaggschiff Store vorbei, wir beraten Sie gerne bezüglich Einsatzgebiet, Stückzahlen und zu verwendende Drucker / Materialien, sodass Ihr Produktdesign gelingt!

Referenzarbeiten Produktdesign

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